D 1 - Entwicklung der räumlichen Struktur

D 1.2 - Entwicklung der Regionen

C 1.2.01 (LROP)

Im Interesse einer ausgewogenen Entwicklung des Landes sollen durch eine intensive regionale Kooperation die Voraussetzungen für eine differenzierte, regional angepaßte und insgesamt effizientere Strukturpolitik geschaffen werden, die die Standortattraktivität, die Lebens- und Umweltqualität und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Teilräume des Landes sichert und weiterentwickelt.

C 1.2.04 (LROP)

Die kreisgrenzenübergreifende Zusammenarbeit, die von den kommunalen Gebietskörperschaften unter Beteiligung der regionalen gesellschaftlichen Kräfte getragen wird, soll sich in ihrem räumlichen Zuschnitt an wirtschaftlichen, sozialen und historisch gewachsenen Verflechtungen orientieren. Eine Ausgrenzung insbesondere von strukturschwachen und peripheren Teilräumen ist zu vermeiden.

D 1.2.01/04

Der Landkreis Schaumburg liegt auf der Wirtschaftsachse Ostwestfalen-Hannover, zum anderen bestehen enge regionale Verflechtungen mit den Weseranrainer-Landkreisen.
 
Die nach beiden Richtungen ausgerichteten regionalen Kooperationen des Landkreises Schaumburg mit den benachbarten kommunalen Gebietskörperschaften sind sach- und aufgabenbezogen, auf der Grundlage der jeweiligen spezifischen endogenen Entwicklungspotenziale, weiterzuentwickeln. Dabei sind beide regionspolitische Ausrichtungen im Sinne einer ausgewogenen regionalen Strukturpolitik für den Landkreis Schaumburg aufeinander abzustimmen.

Mit den benachbarten Trägern der Regionalplanung ist eine frühzeitige und enge Abstimmung bei grenzüberschreitenden raumbedeutsamen bzw. –wirksamen Planungen und Maßnahmen durchzuführen.

C 1.2.02 (LROP)

Wesentliche Aufgabe der regionalen Zusammenarbeit ist es, die spezifischen Entwicklungschancen zu nutzen, die strukturellen Probleme zu erkennen, Leitbilder und Zielvorstellungen zu entwickeln und die Umsetzung von entwicklungsbestimmenden Planungen und Maßnahmen von regionaler Bedeutung koordinierend vorzubereiten und zu befördern.

C 1.2.03 (LROP)

Regionale Zusammenarbeit soll dazu beitragen, noch in einzelnen Landesteilen bestehende Strukturschwächen, insbesondere in ländlichen Teilräumen, abzubauen.

C 1.2.04 (LROP)

Siehe oben.

D 1.2.04

Siehe D 1.2.01/04.

C 1.2.05 (LROP)

Eine regionale landesgrenzenübergreifende Zusammenarbeit, vor allem mit den neuen Ländern, soll durch die Schaffung und Wiederherstellung vielfältiger wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Bindungen die sozio-ökonomischen Strukturen der Grenzräume stärken.

D 1.2.05

Mit der Bezirksregierung Detmold als angrenzender nordrhein-westfälischen Trägerin der Regionalplanung ist im Bereich der Raumordnung und Landesplanung eine verstärkte Zusammenarbeit anzustreben.

C 1.2.06 (LROP)

Raum- und strukturwirksame Planungen und Maßnahmen der Fachpolitikbereiche, einschließlich des Einsatzes raumwirksamer Mittel, sollen auf regionsspezifische Ziele und Erfordernisse ausgerichtet und koordiniert werden.

D 1.2.06

Zur Lösung struktureller Probleme und zur besseren Ausnutzung spezifischer Entwicklungschancen, sind interkommunale Kooperationen und Projekte – auch über die Kreisgrenzen hinaus – koordinierend zu unterstützen.