E 3 - Nutzung und Entwicklung natürlicher und raumstruktureller Standortvoraussetzungen

E 3.6 - Verkehr und Kommunikation

E 3.6.6 - Fußgänger- und Fahrradverkehr

E 3.6.6.01/02

Fußgänger- und Fahrradverkehr sind aufgrund ihrer Umweltfreundlichkeit und ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften weiter zu stärken. Ihnen kommt bei der wohnortnahen Befriedigung der Grunddaseinsfunktionen besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus kommt das Fahrrad als Instrument der Freizeitgestaltung zunehmend zum Einsatz.

Die weitere Zunahme des motorisierten Verkehrs erhöht jedoch für Fußgänger und Radfahrer die Gesundheitsbelastungen und das Gefahrenrisiko. Im Rahmen von Verkehrsplanungen sind somit verstärkt die Sicherheitsbedürfnisse der nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen. Neben einer gefahrlosen Wegeführung spielt für die Entscheidung des Radfahrens oder Zufußgehens die Attraktivität einer Route eine entscheidende Rolle. Deshalb ist insbesondere für den Freizeitverkehr ein zusammenhängendes, gut ausgebautes Wegenetz in landschaftlich reizvoller Lage eine wichtige Voraussetzung für die Steigerung des Fußgänger- und Fahrradverkehrs. Ein durchgängig guter Wegezustand und die Beschilderung des Wegenetzes sind dabei Grundvoraussetzungen.


E 3.6.6.03/04

Das Fahrrad kommt als Zubringer zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, vor allem der Bahn, häufig zum Einsatz. Aus diesem Grund ist eine Verknüpfung der Radwege mit den Haltestellen des ÖPNV grundsätzlich erforderlich. Für den Verzicht auf das Auto ist die Möglichkeit der Fahrradmitnahme in Bussen und Bahnen oder der Nutzung einer sicheren Fahrradabstellanlage als Alternative ein wichtiges Kriterium.


E 3.6.6.05

Siehe Erläuterungen in E 3.8.10.